Firmengeschichte Schiel
2009 Komplettprodukt für den Handel
Mit dem Geschwisterboard Xplory® Rider von Stokke® betritt Schiel logistisches Neuland: Ein Komplettprodukt für den Handel!
Damit übernimmt Schiel nicht nur die Entwicklung, Produktion und fasst Einzelkomponenten zu einem Komplettprodukt zusammen. Das Unternehmen steuert auch die anspruchsvolle Logistik, damit das Produkt geprüft, verpackt und verkaufsfertig für den Handel bereitsteht.
2007 Verstärkte Entwicklung von Baugruppen
Neben den einzelnen Komponenten richtet sich die Entwicklung verstärkt auf komplexe Baugruppen. Diese Baugruppen fassen alle zugehörigen Komponenten aus Kunststoff und Metall zu einem komplett montierten Produkt zusammen.
Als vorgeprüfte Einheit angeliefert, verkürzt sich die Einbauzeit an der Montagelinie des Kunden.
2006 Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt
Das Unternehmen Schiel steht für Innovationsfreude und höchste Qualität. Diesen Wettbewerbsvorsprung gilt es durch noch höhere Wirtschaftlichkeit auszubauen. Mit der Einführung eines neuen ERP-Systems inklusive Workflow-Automation im Jahr 2006 arbeitet Schiel deutlich effizienter und servicestärker. Alle Prozesse von der Entwicklung bis zum Versand hat das Unternehmen seitdem auf die Sekunde genau im Blick.
2004 Einführung des neuen Reifensystems "loop"
Schiel lässt das neue Reifensystem "loop" patentieren und stellt es erstmals auf der Messe Kind + Jugend in Köln vor.
"loop" vereinigt die spezifischen Vorzüge von Luft- und Hohlkammerreifen. Luftreifen-Komfort ohne Schlauch und ohne Ventil - mit erstklassigen Fahreigenschaften und hoher Sicherheit.
2003 - 2005 Zweiter Generationswechsel
Die Jahre 2003 und 2004 stehen im Unternehmen Schiel für Zeiten des Umbruchs und der Neuorganisation. Bedeutende Weichen für die Zukunft werden gestellt.
2003 wird die Unternehmenssparte Perücken geschlossen. Konsequent wird jetzt der Fokus auf das Kerngeschäft Kunststoff gerichtet.
Am 01. Januar 2004 wird der zweite Generationswechsel der Firmengeschichte Schiels vollzogen. Melanie Westlin führt mit Ihrem Ehemann und Prokuristen Martin Westlin das Unternehmen als alleinige Geschäftsleiterin fort.
2005 erfolgt die Umfirmierung in Schiel GmbH.
1990 - 2002 Produktinnovationen für den Kinderwagen
In den 90er Jahren stehen augrund der steigenden Nachfrage nach mehr Komfort und Sicherheit Produktinnovationen im Kinderwagensektor im Vordergrund. Alle bedeutenden Kinderwagenhersteller setzen auf die zukunftsweisenden Produktinnovationen der Firma Schiel.
1992 bringt Schiel seine erste bereits fertig montierte Baugruppe auf den Markt. Dieses Gelenkteil, das ein mehrstufiges Abknicken von zwei Rohren ermöglicht, findet bis heute Verwendung. Mit der permanenten Anpassung an die wachsenden Bedürfnisse der Kunden findet es vielfältig Einsatz in den unterschiedlichsten Branchen.
Auch im Jahr 1993 wird der Familienbetrieb fortgeführt. Die beiden Enkelinnen des Firmengründers unterstützen von nun an das Unternehmen. Melanie Westlin übernimmt als weitere Geschäftsführerin das Unternehmenssegment Kunststoff. Marion Uebel und Ursula Schulz übernehmen unterdessen den Geschäftsbereich Perücken.
Im Jahr 2002 wird auch Marion Uebel zur weiteren Geschäftsführerin bestellt.
1970 - 1989 Erweiterung Produktportfolio und 1. Generationswechsel
Während Anton Schiel sich alleinig auf die Herstellung der Puppen- und Karnevalsperücken konzentriert unterstützt Ursula Schulz unterdessen ihren Ehemann Harald im stetigen Wachstum der Kunststoff-Fertigung.
1970 erfolgt die Werkserweiterung und räumliche Trennung der Geschäftszweige Kunststoff und Perücken. Die vorgenommenen Investitionen zahlen sich bald aus - Schiel fertigt als erster Hersteller Europas geschäumte Reifen aus PVC.
Das Produktportfolio beeinhaltet zu diesem Zeitpunkt unter anderem Räder für Puppen- / Kinderwagen und Gartenmöbel, Tennisschläger, Schuhsohlen, Schlüsselanhänger, Kleiderbügel, Rechen und Rollschuhe.
1989 übernehmen Ursula und Harald Schulz die Geschäftleitung des gesamten Unternehmens, das von nun an unter "Anton Schiel Kunststoff und Perücken GmbH" geführt wird.
1959 - 1969 Einstieg in die Kunststoff-Fertigung
Ende der 50er Jahre wagt Harald Schulz den Vorstoß in ein komplett neues Geschäftsfeld - die Idee der Produktion von Gummireifen für Puppenwagen aus dem Restmaterial der Kunststoffhauben ist geboren und wird mit hohem Erfolg belohnt: Innerhalb weniger Jahre entwickelt sich dieser Bereich zum zweiten starken Standbein des Unternehmens Schiel.
1962 produziert Schiel als erstes deutsches Unternehmen Scheibenfelgen aus Kunststoff.
1948 - 1958 Gründerjahre
1948 beginnt der gelernte Friseur Anton Schiel seine unternehmerische Tätigkeit und gründet ein Einzelunternehmen zur Herstellung von Puppen- und Karnevalsperücken für die lokale Spielwarenindustrie.
Was in Handarbeit beginnt, wird durch die Investition in moderne Maschinen abgelöst und Perücken aus Nylonhaar sowie Kunststoffhauben für Spielzeugpuppen können kostengünstig gefertigt werden.
Ab Mitte der 50er Jahre wird Anton Schiel zunächst von seiner Tochter Ursula und kurze Zeit später auch von deren Ehemann Harald Schulz im Unternehmen unterstützt.


